Die Stabilisierungsmission in Mali (MINUSMA)

Die Leuten ,die aus Mali kommen , wissen, dass das ein Politik Krieg ist, viele Politikern haben Interesse daran, dass die Krieg in Nord Mali nicht beendet, obwohl dor die Menschen stÀndig schaden, besonders Kinder die keine Möglichkeit haben zur Schule zu gehen und die Familie haben nichts.

Kein Geld, kein essen, kein Wasser, kein Bildung etc. alles das wegen Krieg, die Zukunft des Kinder in Mali ist in ein sehr gefĂ€hrlich Situation, bitte lassen uns zusammen was fĂŒr die Kinder tun, die brauchen uns wirklich, bitte spenden wir auch wenn es nur ein Kleinigkeit ist, fĂŒr manche Kinder nichts ist klein. 

Danke, dass du an die anderen Menschen denkst.

lesen Sie, um die Aufgabe von Deutsches Truppen in Mali zu wissen.

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ARCHIVù – Ein deutscher Blauhelmsoldat unterhù°lt sich wù°hrend einer Patrouille am 07.05.2016 in der Stadt Gao im Norden Malis mit einem Kind. (zu dpa „Bericht: Extremes Klima in Mali legt Bundeswehr-Fahrzeuge lahm“ vom 19.04.2017) Foto: Kristin Palitza/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Karte vom Einsatzgebiet Mali MINUSMA

Karte vom Einsatzgebiet Mali MINUSMA (Quelle: Bundeswehr)

Die Sicherheitslage in der Sahelregion, und insbesondere in Mali, ist weiterhin unbestÀndig. Deutschland hat ein erhebliches Interesse daran, Terrorismus, KriminalitÀt und Verarmung, die mittelfristig starke Auswirkungen auch auf Europa haben können, gemeinsam mit seinen europÀischen und internationalen Partnern entgegenzutreten. In diesem Zusammenhang bleibt die Stabilisierung Malis eine der dringendsten Aufgaben in der Sahel-Region. Gerade dem Norden des Landes kommt in diesem Zusammenhang eine erhebliche Rolle zu.
Die deutsche Beteiligung im Rahmen der VN-Mission MINUSMA („Mission multidimensionelle integrĂ©e des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali“) wirkt unmittelbar unterstĂŒtzend fĂŒr die europĂ€ischen BemĂŒhungen und ergĂ€nzt den umfassenden internationalen Ansatz zur Stabilisierung der Region.

Geschichte

Mali galt nach ersten freien und demokratischen Wahlen im Jahr 1992 lange Zeit als „Vorzeigedemokratie“ in Westafrika.

Im Norden Malis grĂŒndeten Ende 2011 Tuareg eine Nationale Bewegung fĂŒr die Befreiung des Azawad („Mouvement National de Liberation de IÂŽ Azawad“, MNLA). Sie begannen im Januar 2012 einen Aufstand gegen die Regierung, mit dem Ziel, die UnabhĂ€ngigkeit des Nordens zu erreichen. Sie verbĂŒndeten sich mit diversen, teils radikal-islamistischen Gruppierungen. Den AufstĂ€ndischen gelang es, weite Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen.

Im April 2012 proklamierten sie einen autonomen Staat „Azawad“, der international jedoch keine Anerkennung fand. Parallel zu den KĂ€mpfen im Norden kam es im MĂ€rz 2012 in der Hauptstadt Bamako zu einem MilitĂ€rputsch. Grund war das in den Augen der putschenden Offiziere zögerliche Vorgehen der Regierung gegen die AufstĂ€ndischen im Norden. Die Situation wurde durch einen nicht erfolgreichen Gegenputsch weiter destabilisiert.

Im Januar 2013 intervenierte Frankreich, das intensive Beziehungen zu Mali unterhĂ€lt, auf Bitten Malis mit der Operation „Serval“ im Norden, um die Islamisten zurĂŒckzudrĂ€ngen. Die StreitkrĂ€fte der Staaten der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) fĂŒhrten parallel die militĂ€rische Mission AFISMA („African-led International support Mission to Mali“) zur Stabilisierung Malis durch.

Mit der Unterzeichnung eines innerstaatlichen Friedensabkommens durch die Konfliktparteien im Juni 2015 ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Landes gemacht worden. Die Umsetzung dieses Abkommens ist entscheidend fĂŒr die nachhaltige Befriedung vor allem in Nord-Mali. JĂŒngste VorfĂ€lle zeigen, dass radikale KrĂ€fte weiterhin versuchen, den eingeleiteten Aussöhnungsprozess zu untergraben.

Auftrag

Die Stabilisierung Malis ist von zentraler Bedeutung fĂŒr die territoriale Einheit des Staates. Die Stabilisierungsmission MINUSMA dient der Sicherung des Friedens. Die Kernaufgaben sind, die Waffenruhevereinbarungen und die vertrauensbildenden Maßnahmen zwischen den Konfliktparteien sowie die Umsetzung des Abkommens fĂŒr Frieden und Aussöhnung in Mali zu unterstĂŒtzen. Des Weiteren unterstĂŒtzt MINUSMA den nationalen politischen Dialog, die Sicherheit und Stabilisierung sowie den Schutz von Zivilpersonen unbeschadet der Hauptverantwortung der malischen Behörden vor drohender körperlicher Gewalt. Ebenso wird das Herstellen der staatlichen AutoritĂ€t im gesamten Land und der Wiederbau des malischen Sicherheitssektors unterstĂŒtzt sowie der Schutz der Menschenrechte und der humanitĂ€ren Hilfe gefördert. MINUSMA gewĂ€hrleistet zudem den Schutz des Personals der Vereinten Nationen und unterstĂŒtzt das malische Kulturgut zu erhalten.

Aufgaben des Deutschen Einsatzkontingentes

Die deutschen Soldatinnen und Soldaten nehmen, nach Maßgabe des Völkerrechts und nach den durch die EuropĂ€ische Union festgelegten Einsatzregeln, folgenden Auftrag wahr:

‱ FĂŒhrungs-, Verbindungs-, Beobachtungs- und Beratungsaufgaben,

‱ Schutz- und UnterstĂŒtzungsaufgaben, auch zur UnterstĂŒtzung von Personal in den EU-Missionen in Mali,

‱ AufklĂ€rung und Beitrag zum Gesamtlagebild,

‱ Beitrag zur zivil-militĂ€rischen Zusammenarbeit,

‱ Lufttransport inklusive Verwundetenlufttransport in das und innerhalb des Einsatzgebietes von MINUSMA sowie UnterstĂŒtzung bei der Verlegung und Folgeversorgung von MINUSMA-KrĂ€ften,

‱ EinsatzunterstĂŒtzung durch ggf. temporĂ€r bereitgestellte LuftbetankungsfĂ€higkeit fĂŒr französische KrĂ€fte, die aufgrund eines UnterstĂŒtzungsersuchens des UN-GeneralsekretĂ€rs eine Bedrohung fĂŒr MINUSMA abwenden sollen.

‱ auf Anforderung der Vereinten Nationen Ausbildungshilfe fĂŒr VN-Angehörige in Hauptquartieren der Mission

Die deutsche Beteiligung an MINUSMA ergĂ€nzt die deutsche Beteiligung der von der EU gefĂŒhrten Ausbildungsmission EUTM Mali. Die dabei von der europĂ€ischen Trainingsmission ausgebildeten malischen StreitkrĂ€fte werden unter anderem im Norden Malis zur Stabilisierung und Wiederherstellung der staatlichen IntegritĂ€t eingesetzt und langfristig die VN-Mission ersetzen.

Mandate und Entwicklung

Am 28. Februar 2013 billigte der Bundestag erstmals die Entsendung deutscher StreitkrĂ€fte zur UnterstĂŒtzung der internationalen UnterstĂŒtzungsmission in Mali unter afrikanischer FĂŒhrung (AFISMA) auf Grundlage der Resolution 2085 (2012) des UN-Sicherheitsrats. Deutschland stellte LufttransportkapazitĂ€t fĂŒr Transporte aus den Anrainerstaaten nach und innerhalb Malis bereit sowie fĂŒhrte Lufttransport und Luftbetankungen fĂŒr die französischen StreitkrĂ€fte in unmittelbarer UnterstĂŒtzung von AFISMA durch. Nachdem der UN-Sicherheitsrat am 25. April 2013 mit Resolution 2100 (2013) die Einrichtung der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA) beschlossen hatte, wurde nach Zustimmung des Deutschen Bundestages vom 27. Juni 2013 die deutsche UnterstĂŒtzung von AFISMA in die UnterstĂŒtzung von MINUSMA ĂŒberfĂŒhrt.

Im Januar 2016 stimmte der Deutsche Bundestag der VerlÀngerung und der Ausweitung des Einsatzes zu, verbunden mit einer Anhebung der Personalobergrenze von 150 auf 650 Soldaten. Der erweiterte Beitrag dient zum Teil der Entlastung der vor Ort eingesetzten niederlÀndischen KrÀfte und konzentriert sich vor allem auf den FÀhigkeitsbereich der AufklÀrung.

Das jĂŒngste Mandat des Parlaments vom 26. Januar 2017 beinhaltet erneut eine Ausweitung. Demnach ist nun der Einsatz von bis zu 1000 deutschen Soldaten bei MINUSMA möglich. Grundlage ist weiterhin die VN-Resolution 2085 aus dem Jahr 2012. Hintergrund sind die Stationierungen von vier deutschen Kampfhubschraubern des Typs „Tiger“ und von vier Transporthubschraubern vom Typ „NH90“. Mit ihnen werden ab MĂ€rz 2017 die aus Gao abziehenden niederlĂ€ndischen Hubschrauber ersetzt. Das aktuelle Mandat gilt bis zum
30. April 2018.

Die erneute Erweiterung der Beteiligung an MINUSMA ist ein Baustein des umfassenden Ansatzes der Bundesregierung zur Stabilisierung der Lage in Mali und der Sahel-Region.

Truppensteller

An der Stabilisierungsmission in Mali beteiligen sich aktuell mehr als 50 Nationen mit rund 11.000 Blauhelmsoldaten, circa 1.500 Polizisten und Zivilpersonal. Die Mission wird derzeit von einem dĂ€nischen Kommandeur gefĂŒhrt. Das Forces Headquarters (FHQ) befindet sich in der Hauptstadt Bamako.
Der Großteil des deutschen Einsatzkontingentes ist in Gao (Camp Castor) stationiert. Deutschland stellt aber auch Personal fĂŒr das FHQ in Bamako und betreibt in Niamey, der Hauptstadt des benachbarten Niger, einen LufttransportstĂŒtzpunkt , um Material- und Personaltransporte und die medizinische Verwundetenversorgung zu ergĂ€nzen.

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